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Wegen Schnaps und Kopfhörern – das sind die reichsten Rapper des Jahres 2018

03.03.2019, 17:02

Das US-Magazin Forbes hat die reichsten Köpfe des Hip-Hop-Business im Jahr 2018 gekürt. Mindestens einer der Rapper hat den Zenit seiner Musikkarriere längst überschritten und mehrere der Rap-Stars haben den Großteil ihrer Kohle mit anderen Dingen als Musik verdient.

Hier kommt die Top 5:

Unentschieden: Eminem und Drake (jeweils 100 Millionen Dollar)

Statt Platz vier und fünf gibt es auf der Forbes-Liste dieses Jahr nur einen geteilten vierten Platz. Sowohl Eminem, als auch Drake haben laut Forbes-Schätzung mit einem Netto-Vermögen von jeweils 100 Millionen Dollar für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.

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Marshall Mathers, wie Eminem mit bürgerlichem Namen heißt, hat in den 2000ern so viele Rap-Alben verkauft, wie sonst keiner. Der Höhepunkt seines Bestseller-Fames ist zwar vorbei. Trotzdem ist der einzig echte Slim Shady immer noch erfolgreich. Sein 2018 veröffentlichtes Album "Kamikaze" stieg in den USA und mehreren anderen Ländern auf Platz eins der Charts ein.

Award Bling > Hotline Bling.
Award Bling > Hotline Bling.
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Drake ist der Jüngste auf der Forbes-Liste. Laut dem Magazin hat er bislang mehr als 250 Millionen Dollar verdient – vor Steuern und Ausgaben. Er macht allerdings nicht nur in Musik, sondern hält auch Anteile an einer Whiskey-Firma (NAME) und mehreren Immobilienprojekten.

Dr. Dre (770 Millionen Dollar)

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Aus der Hood in die Charts in die Technologie-Industrie. André Romelle Young, aka Dr. Dre war schon eine (ziemlich reiche) Legende, als er noch "nur" Hip-Hop-Mogul war. Seit seinem Durchbruch mit N.W.A. in den den 80er Jahren hat er gerappt, produziert und sich im Rapgeschäft unantastbar gemacht.

So RICHTIG reich wurde Dre aber erst durch seine Kopfhörer-Firma "Beats". 2014 verkaufte Dre die Firma für drei Milliarden Dollar an Apple. Er persönlich soll mit dem Verkauf 500 Millionen Dollar verdient haben. Laut Forbes soll der bekannteste Dr. der Rapgeschichte mittlerweile über ein Netto-Vermögen von 770 Millionen Dollar verfügen.

Diddy

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Geboren wurde er als Sean Combs. Erfolgreich wurde er als Puff Daddy (oder auch liebevoll Puffy), irgendwann kürzte er das Puff mit einem P. ab und machte aus Daddy Diddy, um dann irgendwann auch noch das P. wegzulassen. Diddy also.

Neben all den Künstlernamensänderungen machte Diddy seit den 90ern Musik und nebenbei einen ganz schönen Haufen Geld. Sein letztes Album ist mittlerweile neun Jahre her und konnte längst nicht mehr an die Erfolge vergangener Zeiten anknüpfen (ob es am weggelassenen P. liegt?).

Und trotzdem ist Diddy laut Forbes-Angaben heute reicher als als Dre. Wie das? Auch er ist mittlerweile vor allem Geschäftsmann und weniger Rapper. 2013 gründete er den Hip-Hop-Fernsehsender "Revolt", er hat außerdem Geld in die Vodka-Firma Ciroc und die Tequila-Marke DeLeón investiert. Alles in allem hat ihm das laut Forbes ein Vermögen von 825 Millionen Dollar beschert.

Jay-Z (900 Millionen Dollar)

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Der Rapper, Musikproduzent, Geschäftsmann und Ehepartner der (mindestens) ebenso talentierten Beyoncé Knowles-Carter führt die Forbes-Liste der reichsten Rapper mit einigem Vorsprung an.

Shawn Corey Carter, wie Jay-Z mit bürgerlichem Namen heißt, ist einer der wenigen im Rap-Geschäft, die es geschafft haben, über zwei Jahrzehnte hinweg gigantische musikalische Erfolge zu feiern.

Vom "Hard Knock Life" der New Yorker Straßen, über das er in den Anfangstagen seiner Karriere gerappt hat, ist er längst entfernt. Doch auch wenn er auch musikalisch immer noch erfolgreich ist, das richtig große Geld macht auch Jay-Z heute als Geschäftsmann in anderen Branchen. Niemanden, der den Artikel bis hierhin aufmerksam gelesen hat, wird wundern, welche Branche das hauptsächlich ist: Laut Forbes hat sich Jay-Zs Vermögen im vergangenen Jahr vor allem durch seine Anteile an der Champagner-Friam Armand de Brignac und dem Cognac-Hersteller D'Ussé vergrößert – und damit Diddy von seinem mehrjährigen Thron gestoßen.

So geht Forbes vor:
Das US-Magazin listet nicht nur die reichsten Rapper, sondern rechnet auch jedes Jahr vor, wer die größten Milliardäre der Welt sind. Laut eigenen Angaben gehen sie bei beiden Listen gleich vor: "Bewertung großer Vermögenswerte, Prüfung von Finanzdokumenten und Gespräche mit Analysten, Anwälten, Managern, anderen Branchenteilnehmern und in einigen Fällen den Mogulen selbst."

Und weil es so schön ist, hier noch ein gemeinsames Foto der beiden Alkohol-Mogule:

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(fh)

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