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Analyse

Rauchen ist noch uncooler – so sehr hat sich die Gesellschaft seit 2008 verändert

Das Jahr 2008 scheint eine Ewigkeit her zu sein. Die Welt hat sich in den letzten zehn Jahren wirtschaftlich, politisch und kulturell sehr verändert. Die Menschen scheinen digitaler, umwelt- und gesundheitsbewusster zu leben. Doch ist das nur ein Gefühl, oder lässt sich das auch anhand von Kennzahlen beweisen?

Hier sind 10 Statistiken, die zeigen, wie sehr sich unsere Gesellschaft seit 2008 verändert hat:

Verkaufte Smartphones in Deutschland auf dem Konsumentenmarkt

2008:

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(Quelle: statista) imago

2017:

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(Quelle: statista) imago

Das Smartphone hat zweifelsohne einen Siegeszug erlebt. Seit 2008 ist der Verkauf pro Jahr um fast 2.200 Prozent gestiegen. Aber: 2015 wurden noch 25,1 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Seitdem stagniert der Verkauf. (statista)

Zigarettenkonsum pro Tag in Deutschland

2008:

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(Quelle: Statista) imago

2017:

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(Quelle: Statista) imago

Rauchen ist uncool geworden, das beweisen auch die Statistiken. Trotzdem wurden in Deutschland 2017 noch 208 Millionen Zigaretten pro Tag weggeraucht. 1991 waren es allerdings noch 401 Millionen Kippen pro Tag. (Quelle: statista)

Pro-Kopf-Verbauch von Bier pro Jahr

2008:

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(Quelle: statista) imago

2017:

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(Quelle: statista) imago

Ähnlich wie beim Zigarettenkonsum verhielt es sich auch beim den Deutschen heiligen Bier. Der Bierkonsum ist bei den Deutschen um rund 10 Prozent zurückgegangen. Dafür ist der Genuss von anderen alkoholischen Getränken wie Wein, Schaumwein und Spirituosen fast unverändert geblieben. (statista)

Anzahl der Suchanfragen bei Google (weltweit):

2008:

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(Quelle: Statista) imago

2016:

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(Quelle: Statista) imago

Google war 2008 schon das Maß aller Dinge, was Suchmaschinen anging. 2018 ist Unternehmen zum Imperium geworden, von dem ganze Unternehmenszweige abhängig sind. 2016 gab es fast unglaubliche 3,3 Billionen Suchanfragen bei Google.

Die teuersten Fußball-Transfers 

2008 wechselt Robinho von Real Madrid zu Manchester City für:

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Quelle: transfermarkt.de imago

2018 wechselt Kylian Mbappé von Monaco zu PSG für:

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Quelle: transfermarkt.de imago

Auch der Sport Nummer Eins Fußball hat sich in den letzten zehn Jahren drastisch verändert. In großen Ländern wie China, den USA und Indien wird er immer populärer und so werden immer größere TV-Umsätze und Merchandising-Einnahmen erzielt. 

Das wiederum lässt die Transfererlöse in die Höhe schnellen. 2008 kulminierten die zehn größten Transfers insgesamt 293,5 Millionen Euro Ablöse. 2018 waren es 776,3 Millionen Euro. (transfermarkt.de)

Umsätze der physischen Musik-Alben in Deutschland

2008:

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(Quelle: Statista) imago

2017:

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(Quelle: Statista) imago

Die CD hat so langsam ausgedient. Die Hörer wollen immer mehr Musik streamen und kaufen sich die CD oder die Vinyl häufig nur noch als Sammlerstück. Das beweisen die immer kleiner werdenden Umsatzzahlen bei den physischen Alben.

Videotheken in Deutschland:

2008:

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(Quelle: Statista) imago

2017:

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(Quelle: Statista) imago

Ein ähnliches Schicksal blüht auch DVDs und VHS. Die Menschen streamen auch hier lieber. Ein Indikator hierfür ist der Rückgang von Videotheken. In Deutschland gab es Ende 2017 nur noch 586 davon.

CO2-Emissionen von Neuwagen in der EU

Mehr als 130 gCO2/km Emissionen in 2008

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(Quelle: Statista) imago

Mehr als 130 gCO2/km Emissionen in 2017

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(Quelle: Statista) imago

Politik und Gesellschaft wird umweltbewusster. Und so werdem auch die Wirtschaft und die Autoindustrie gezwungen, ihre CO2-Emissionswerte zurückzufahren. Im Jahr 2008 lagen noch 24 Prozent der Neuwagen bei einem Emissionswert oberhalb von 130 Gramm CO2 pro Kilometer. 2017 waren es noch 24 Prozent. 

CDU-Mitglieder:

2008:

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(Quelle: statista) imago

2017:

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(Quelle: statista) imago

Die CDU gilt immer noch als Volkspartei, musste aber in den letzten Jahren starke Verluste einfahren. Das zeigt sich auch in den Mitgliederzahlen. 425.910 waren es 2017. 1990 hatte man dagegen noch 789.609 Mitglieder.

SPD-Mitglieder:

2008:

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(Quelle: Statista) imago

2017:

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(Quelle: Statista) imago

Genauso geht es der anderen (ehemaligen) Volkspartei SPD. Deren Mitgliederzahlen sind nicht ganz so deutlich zurückgegangen wie die der CDU. Das lag aber vor allem am Schulz-Effekt Anfang 2017. Fünf Wochen nach der Bekanntgabe, Martin Schulz würde als Kanzler kandidieren waren nach eigenen Angaben 10.000 neue Mitglieder dazugekommen. Das half allerdings nicht bei der krachenden Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl

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