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Wie der Vater so der Sohn – 7 berühmte Fußballer und ihr Nachwuchs

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Kinder kommen meistens nach ihren Eltern. Aussehen, Verhaltensweisen, Charakterzüge. Viele Kinder eifern Mama und Papa nach, ergreifen oft den gleichen Beruf. Bei Profifußballern ist das nicht anders.

Hier kommen 7 berühmte Vater-Sohn-Paare – manche Söhne kommen (noch) nicht an ihre Väter heran, andere haben ihren Alten längst überflügelt:

Daley Blind & Danny Blind

Papa Danny, 57, Ex-Libero, ist eine Ajax-Legende, sein 28-jähriger Sohn Daley ist auf dem besten Wege dahin. 

Danny spielte von 1986 bis 1999 bei Ajax (482 Spiele), wurde fünfmal niederländischer Meister und viermal Pokalsieger. 1994/95 gewann er mit dem wohl besten Ajax aller Zeiten die Champions League. Für "Oranje" lief er 42-mal auf.

Daley, Defensivallrounder, hat seinen alten Herren in dieser Hinsicht überholt. Beim Sohnemann stehen schon 57 Länderspiele im Buch. Daley spielt seit Sommer wieder für Ajax. 2014 verließ er seinen Jugendverein für vier Jahre gen Manchester United, mit denen er – ausgerechnet gegen Ajax – 2017 die Europa League gewann.

Justin Kluivert & Patrick Kluivert

Wir bleiben in Amsterdam. In der Talentschmiede Ajax. Hier erlebte jüngst der 19-jährige Justin Kluivert seinen Durchbruch. Im Sommer wechselte er für knapp 20 Millionen Euro zur AS Rom.

Ähnlich war der Weg von Papa Patrick im Jahr 1997, als er für zwei Millionen zum AC Mailand ging. Einen Sommer später wechselte Patrick Kluivert für die zehnfache Summe zum FC Barcelona, wo er bis 2004 unter Vertrag stand.

Justin Kluivert, ein junger Wilder Niederländer – wie auch Frenkie de Jong.

Enzo Zidane & Zinédine Zidane

Wer Zinédine Zidanes Sohn ist und so gut wie Papa werden will, muss entweder sehr viel Talent in die Wiege gelegt bekommen haben, oder aber jeden Tag aufs Allerhärteste trainieren. Denn Papa Zinédine war unvergleichlich gut. 

Enzo, 23, ist nicht der einzige Zidane-Sohn, aber der älteste. Aktuell spielt er bei Real Majadahonda in der zweiten spanischen Liga. Die große Karriere wie sein Vater, der dreimal Weltfußballer geworden ist, wird er wahrscheinlich nicht mehr packen.

Zidane war Trainer von Real Madrid und ist gerade ohne Anstellung.

Leroy Sané & Souleymane Sané

Eine Geschichte wie im Bilderbuch: Ein gewisser Souleymane Sané war in den 80er Jahren für die französische Armee in Süddeutschland stationiert und schloss sich dem Viertligisten FV Donaueschingen an. Nach fünf Toren in einer Halbzeit wurde der SC Freiburg auf den Stürmer aufmerksam. Nachdem er dort mit Joachim Löw kickte, landete er über den 1. FC Nürnberg bei Bundesligist Wattenscheidt 09, deren Rekordtorschütze im Oberhaus er bis heute ist.

Während der flinke Souleymane, der für kantige Worte gegen Rassismus und auch das ein oder andere grobe Foul bekannt war, das große Ziel Bundesliga packte, greift Sohn Leroy nach der Königsklasse. Der 22-jährige Offensivspieler von Manchester City, der so filigran läuft, könnte einer der besten Fußballer der Welt werden. 

Er selbst sagt: "Von meinem Vater habe ich ein bisschen Schnelligkeit mitbekommen. Und von meiner Mutter? Bestimmt die Athletik und das Körpergefühl." Mutter Regina Weber holte 1984 in Los Angeles Olympia-Bronze in der Rhythmischen Sportgymnastik. Ja dann.

Kasper Schmeichel & Peter Schmeichel

Zweifacher Welttorhüter, Europameister, fünf englische Meisterschaften und ein Champions League-Sieg – Peter Schmeichel ist einer der erfolgreichsten dänischen Fußballer aller Zeiten. Mit einer Körpergröße von über 1,90 Meter und einem Körpergewicht von mehr als 100 Kilogramm war Schmeichel so einschüchternd wie Oliver Kahn und dabei so beweglich wie Fabien Barthez.

Und die langjährige Nummer 1 der dänischen Nationalmannschaft und von Manchester United brachte einen Torhüter zur Welt, der ebenfalls in der Premier League den Kasten sauber hält. Sohn Kasper holte überraschend mit Leicester City die englische Meisterschaft und steht auch für Dänemark zwischen den Pfosten. 

Und er ist dem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten:

George Weah & Timothy Weah

Der Name Weah steht bis heute für den Fußball Afrikas. George wurde als erster Afrikaner überhaupt zu Europas Fußballer des Jahres und zum Weltfußballer gewählt. In den 90ern konnte er mit Paris Saint-Germain und Milan die Meisterschaft gewinnen und gilt bis heute als einer der besten Fußballspieler des Kontinents überhaupt. In seinem Heimatland Liberia wird er als Volksheld verehrt.

Sein Sohn befindet sich derzeit auf seinen Spuren: Timothy, Jahrgang 2000, geht wie Papa für PSG auf Torjagd und gehört seit einigen Monaten zum Profikader. Anders als sein Vater spielt er jedoch für das Land, in dem er geboren und aufgewachsen ist: Im Mai debütierte er für die Nationalmannschaft der USA. Obwohl er auch für Liberia, Frankreich und Jamaika hätte auflaufen können. Ganz sicher: Den Namen Weah werden wir bald wieder öfter hören.

Vater George ist mittlerweile Präsident von Liberia und kickt immer noch gerne.

Philipp Max & Martin Max

Kennt ihr noch Martin Max? Uefa-Cup-Sieger mit Schalke 04 und zweifacher Bundesliga-Torschützenkönig um die Jahrtausendwende für 1860 München. Was der gelernte Schlosser Martin alles erreicht hat, will Sohnemann Philipp ihm nachmachen.

Der 25-jährige Senkrechtstarter des FC Augsburg ist an beinah so vielen Toren (in der letzten Saison holte er 15 Scorerpunkte) beteiligt wie sein Papa. Doch anders als Martin steht er gar nicht im Sturmzentrum, sondern beackert die Außenbahnen als Verteidiger.

Während Papa Martin auf lediglich ein Spiel für die Nationalmannschaft kam, wartet Sohn Philipp bisher vergeblich auf eine Einladung von Joachim Löw. Wir sind uns sicher: Nicht mehr lange.

(as/bn)

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