Deutschland

Bochumer Geiselnehmer ist Polizist – und drohte, eine "Wasserstoffbombe" zu zünden

In Bochum sorgte am Montagmorgen ein größerer Polizeieinsatz im Bereich einer Tankstelle im Stadtteil Langendreer für Aufsehen.

Wie die Polizei ebenfalls mitteilte, drohte der Mann damit, die Tankstelle mit einer "Wasserstoffbombe" zu sprengen. Dass das nicht der Wahrheit entsprechen kann, ergibt sich bereits auf den ersten Blick: Wasserstoffbomben sind besonders starke – und besonders komplizierte – Atomwaffen. Nordkorea behauptete 2017, erfolgreich eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Ob Nordkorea tatsächlich über Wasserstoffbomben verfügt, bezweifelten Experten jedoch.

Die Polizei Bochum äußerte sich bei Facebook zu dem Vorfall:

Die Tat soll private Hintergründe haben. Einen terroristischen Hintergrund schloss die Polizei aus.

(pb/fh/dpa/afp)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

Analyse

"An Haaren herbeigezogen": Expertin mahnt zu Vorsicht bei Fall Yves R.

Lydia Benecke ist Kriminalpsychologin. In einem Gastbeitrag für watson erklärt sie das irrationale Handeln des Oppenau-Täters. Dabei rät sie zur Vorsicht in der Beurteilung des Falls – viele Aussagen darüber seien an den Haaren herbeigezogen.

Yves R. hatte am Sonntag vier Polizisten in Oppenau im Schwarzwald bedroht und ihnen ihre Waffen abgenommen. Der 31-Jährige ohne festen Wohnsitz war nach der Tat in den Wald geflüchtet. Mit einem Großaufgebot durchkämmte die Polizei am Montag und …

Artikel lesen
Link zum Artikel