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MHD bei einem Auftritt im Juni 2018 beim Hurricane Festival. Bild: imago 

Rapper MHD muss nach tödlicher Schlägerei in Untersuchungshaft

Nach einer tödlichen Schlägerei in Paris ist der französische Rapper MHD in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Richter leitete am Donnerstagabend ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags gegen den 24-Jährigen ein, wie dessen Anwältin mitteilte. Auch drei weitere Verdächtige wurden formell beschuldigt.

Am 6. Juli war in der Pariser Innenstadt ein 23-Jähriger verprügelt und niedergestochen worden. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Die Polizei geht von einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Gangs zweier Stadtteile aus. In der Gegend des Tatorts wurde das Auto von MHD gesehen. Der Rapper bestreitet aber, in dem Fahrzeug gewesen zu sein. Es sei von anderen Beschuldigten gefahren worden.

MHD ist der selbsternannte Erfinder des "Afro-Trap", eines von afrikanischen Einflüssen geprägten Rap. Mit "Afro Trap Part. 3 (Champions League)", einer Hymne auf den Hauptstadt-Fußballverein Paris Saint-Germain, gelang dem Rapper sein erster großer Hit.

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Video: YouTube/Mhd Officiel

Sein gleichnamiges erstes Album wurde mit Platin ausgezeichnet – Videos des jungen Franzosen, der erst 2015 mit dem Rappen begonnen hatte, sammeln regelmäßig Millionen Klicks ein.

Auch in Deutschland ist der französische Rapper beliebt. In Deutschland ist er schon auf mehrere Touren gegangen. 

(pb/afp)

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Bushido-Prozess: Rapper darf aussagen – aber nicht gegen Arafat Abou-Chaker

Eigentlich sollte der Mittwoch der erste richtig interessante Tag im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker werden. Nach zwei Verschiebungen sollte der Rapper Bushido, der als Nebenkläger auftritt, aussagen. Ursprünglich war das bereits für vergangene Woche geplant, aufgrund diverser Anträge der Verteidigung wurde es dann aber auf Montag verschoben. Da wiederum fiel der Verhandlungstag aus – sodass nun am Mittwoch der große Tag sein sollte.

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