Soccer Football - Europa League - Group Stage - Group H - Apollon Limassol v Eintracht Frankfurt - GSP Stadium, Nicosia, Cyprus - November 8, 2018 General view of fans before the match REUTERS/Yiannis ...
Zwischen 4.000 und 5.000 Einracht-Fans warenam Donnerstagabend in Nikosia im Stadion.Bild: reuters
Fußball International

Heimspiel-Party auf Zypern in 4 Videos – so hart feiern sich die Eintracht-Fans!

09.11.2018, 10:21

Das sind also diese Europapokal-Nächte von denen Fans die Frankfurter noch in in zehn Jahren sprechen werden: Die Eintracht-Profis klatschten am Donnerstagabend in Nikosia lächelnd mit ihrem Trainer Adi Hütter ab, auf der Tribüne zelebrierten fast 5.000 Fans den nächsten "Frankfurter Festtag" auf internationaler Bühne: Der Bundesligist ist durch ein am Ende etwas wackeliges 3:2 (1:0) bei Apollon Limassol in die K.o.-Runde der Europa League spaziert. Die Hessen feierten den vierten Sieg im vierten Gruppenspiel.

Der eigentliche Sieger des Abends waren aber zweifelsohne die fast 5.000 Eintracht-Fans im mit 8.000 Zuschauern ansonsten spärlich besetzten GSP-Stadion: Sie machte die Partie von Beginn an zu einem Heimspiel. Mit grauen Kapuzenpullis gaben sie ein geschlossenes Bild ab. Zu Beginn des Spiels wurde eine Choreo mit aufgeblasenen Plasikstäben und einer Pyro-Show gemacht.

Bereits am Nachmittag waren Hunderte SGE-Fans bei sommerlichen Temperaturen feiernd und singend durch Nikosias Altstadt gezogen, Club-Präsident Peter Fischer mittendrin.

Mit dem Präsident durch die Innenstadt:

Dann ging es ins Stadion:

So sah es im Block aus:

Die weiße Wand auf Zypern:

Für den Bundesligisten war dabei auch entscheidend, dass es offenbar friedlich blieb. "Wir sind unterm Brennglas", hatte Vorstandsmitglied Axel Hellmann im Vorfeld gewarnt. Neuerliche Ausschreitungen würden die große Party in Rom gefährden: Am letzten Gruppenspieltag (13. Dezember) werden wahrscheinlich 15.000 Frankfurter nach Italien reisen - der Klub hofft darauf, noch mehr als die bislang 5800 Gästetickets zu bekommen.

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Präsident Fischer bedankte sich bei den mitgereisten SGE-Fans. Bild: imago sportfotodienst

Die Fans aus Zypern hinterließen hingegen einen traurigen Eindruck.

Hitlergruß und Affenlaute

Wegen faschistischer und rassistischer Ausfälle beim Europa-League-Gruppenspiel gegen Eintracht Frankfurt droht Apollon Limassol ein Nachspiel. Anhänger des zyprischen Vizemeisters hatten während der Partie am Donnerstagabend (2:3) den Hitler-Gruß gezeigt sowie die dunkelhäutigen Profis des DFB-Pokalsiegers mit Affenlauten beleidigt. "Ich war über die faschistischen Zeichen und Bekundungen irritiert", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. Die UEFA-Delegierten hätten die Vorfälle dokumentiert.

Die Frankfurter wiederum träumen schon von einer Auswärtsfahrt nach Baku – wo das Finale am 28. Mai stattfindet.

(bn/dpa/sid)

Und die anderen Clubs so?

Video: watson/Marius Notter, Lia Haubner

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