Sport

50+1-Regelung bleibt bestehen. Danke, St. Pauli!

Die umstrittene 50+1-Regel im deutschen Profifußball bleibt bestehen. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) nahm am Donnerstag überraschend einen entsprechenden Antrag des Zweitligisten FC St. Pauli an.

Das twitterte die Initiative:

"Das ist ein tolles Zeichen", sagte Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig.

"Es gab kontroverse Diskussionen. Wir haben aber einen guten Kompromiss gefunden. Das Signal ist wichtig."

Andreas Rettig

Ursprünglich sollte im Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen keine Entscheidung fallen, sondern lediglich der Verfahrensverlauf für eine Diskussion über 50+1 festgelegt werden.

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Das Thema steht seit Jahresbeginn wieder im Mittelpunkt, das DFL-Präsidium hatte die Diskussion selbst vorangetrieben. Mehrere Klubchefs hatten sich in den vergangenen Wochen geäußert – in beide Richtungen.

Die 50+1-Regel besagt, dass Investoren in Deutschland nur die Mehrheit an einem Verein halten dürfen, wenn sie diesen mehr als 20 Jahre "ununterbrochen" und "erheblich" gefördert haben.

In den anderen europäischen Top-Ligen gilt diese Regel nicht. 

Fans haben vor allem Angst vor englischen Zuständen. In der Premier League etwa können sich Investoren in die Vereine einkaufen und die Clubs wie ihre Lieblingsspielzeuge verwalten.

(gam/sid)

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