Umwelt
Rescue teams carry the bodies of victims to a mass grave following a major earthquake and tsunami in Palu, Central Sulawesi, Indonesia, Monday, Oct. 1, 2018. A mass burial of earthquake and tsunami victims was being prepared in a hard-hit city Monday as the need for heavy equipment to dig for survivors of the disaster that struck a central Indonesian island three days ago grows desperate. (AP Photo/Tatan Syuflana)

Um den Ausbruch von Seuchen zu vermeiden, haben die Rettungsteams auf der Insel damit begonnen, Massengräber anzulegen. Bild: Tatan Syuflana/AP

Indonesiens Tsunami-Katastrophe: Helfer entdecken 34 tote Schüler unter den Trümmern

Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Indonesien haben Helfer eine weitere grausige Entdeckung gemacht:

Diese Drohnen-Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung in der indonesischen Stadt Palu, die besonders verheerend von der Katastrophe betroffen ist:

Die Kirche wurde nach dem Erdbeben vom vergangenen Freitag von einer Schlammlawine verschüttet. Die Arbeit der Rettungskräfte gestaltete sich schwierig: Die Gegend ist abgelegen und kann nur durch einen rund eineinhalbstündigen Fußmarsch erreicht werden, wie Rote-Kreuz-Sprecherin Aulia Arriani sagte.

Die Tsunami-Katastrophe auf der indonesischen Insel Sulawesi:

Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe waren mehr als 840 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Todesopfer auf der Insel Sulawesi dürfte noch deutlich steigen: Das Schicksal von tausenden Bewohnern abgelegener Gebiete ist weiterhin unklar. Vielerorts fehlt es an schwerem Gerät, um Trümmer wegzuschaffen. Viele Landesteile sind nur schwer zu erreichen.

Derweil sorgten neue Beben im Süden Indonesiens für Schrecken: Vor der Insel Sumba wurde am Dienstag zunächst ein Beben der Stärke 5.9 gemessen, kurz darauf ein Beben der Stärke 6.0. Berichte über schwere Schäden auf der Insel mit rund 750'000 Bewohnern lagen zunächst nicht vor.

"Wir haben vier Erschütterungen gespürt", berichtete ein Hotelmitarbeiter in der Region in einem Telefonat mit AFP. "Die Menschen sind beim ersten Beben in Panik geraten und aus dem Hotel gerannt."

Sumba liegt hunderte Kilometer südlich der Insel Sulawesi und rund 1600 Kilometer südlich der Stadt Palu, die von der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe besonders getroffen wurde.

(pb/afp)

Schweres Erdbeben in Ägäis – Suche nach Verschütteten geht weiter

Nach dem schweren Erdbeben in der Ägäis mit mehr als 20 Toten gehen die Rettungsarbeiten in der Westtürkei weiter. In der Millionenmetropole Izmir suchten Helfer am Samstagmorgen in Trümmern nach Überlebenden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu stieg die Zahl der Todesopfer in der Westtürkei auf 25, mehr als 800 Menschen wurden verletzt. Auch auf der griechischen Insel Samos kamen zwei Menschen ums Leben.

Am Samstagmorgen gab es nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde …

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