Politik
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Kundgebung gegen den UN-Migrationspakt Rund 1.000 Menschen haben nach Angaben der Polizei am 1. Dezember 2018 in Berlin gegen den UN-Migrationspakt demonstriert. Pegida, AfD, Identitäre Bewegung und andere rechtspopulistische Initiativen hatten zu der Demonstration unter dem Motto Migrationspakt stoppen - Merkel muss weg aufgerufen. Berlin Berlin Deutschland *** Demonstration against the UN Migration Pact According to police, around 1,000 people demonstrated against the UN Migration Pact on 1 December 2018 in Berlin Pegida AfD Identitarian movement and other right-wing populist initiatives had called for the demonstration under the motto Stop migration pact Merkel must go Berlin Berlin Germany

Bild: imago stock&people

Redakteurin attackiert – Rechtsextreme Identitäre greifen Taz-Gebäude an

Anhänger der rechtsextremen "Identitären Bewegung" (IB) haben am Montag versucht, mehrere Medienhäuser und Parteizentralen mit einer Plakatkampagne zu überziehen. Darunter das ARD-Hautpstadtstudio und die "taz".

Bei der Aktion klebten die Rechtsradikalen Plakate an, die auf eine angebliche Verharmlosung von linkem Extremismus in Deutschland aufmerksam machen sollten. "Wir brechen euer Schweigen" stand zum Beispiel an der Parteizentrale der SPD in Berlin (siehe Tweet). In zahlreichen Posts auf Social Media spricht die IB immer wieder von Politikern und Journalisten als "Schreibtischtätern" hinter linker Gewalt.

So feiert sich die rechtsextreme IB online für ihre Aktion:

Bild

Screenshot/IB account

Bei der Aktion haben die Plakatierer allerdings selbst Gewalt angewendet. So wurde eine Mitarbeiterin der Tageszeitung "taz" bedrängt und am Hals gegriffen worden sein. Die "taz" teilte mit, eine Mitarbeiterin habe IB-Mitglieder vom Anbringen eines Plakats am Redaktionsgebäude abhalten wollen. Daraufhin sei die Frau gepackt und am Hals gegriffen worden. Ein IB-Mitglied sei zudem ins Gebäude eingedrungen und habe dort Flugblätter geworfen.

Das twitterte taz-Redakteur Martin Kaul:

Beim Eintreffen der Polizei sei die Gruppe bereits verschwunden gewesen. Der Staatsschutz Berlin ermittelt jetzt wegen Hausfriedensbuchs und versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen die Rechtsextremen.

Die Polizei teilte mit:

Die Aktion fand derweil offenbar nicht nur in Berlin statt, sondern auch in Lüneburg und am Wahlkreisbüro der Grünen-Politikerin Claudia Roth in Augsburg. In Frankfurt wiederum hat die Polizei laut der Frankfurter Rundschau (FR) zehn Täter gestellt, die versucht hatten, das FR-Gebäude zu plakatieren.

(mbi/mit afp)

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