Elon Musk
FILE - In this May 7, 2018, file photo, Elon Musk attends The Metropolitan Museum of Art's Costume Institute benefit gala celebrating the opening of the Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination exhibition in New York. Tesla CEO  Musk is apparently taunting the government agency that accused him of duping investors just days after negotiating a settlement to keep his job. (Photo by Charles Sykes/Invision/AP, File)

Bild: Invision

Wie Elon Musk die US-Börsenaufsicht weiter provoziert  

Tesla-Chef Elon Musk lässt in der Auseinandersetzung mit der US-Börsenaufsicht SEC nicht locker. Nach der Einigung im Streit um seine Tweets zum zwischenzeitlich erwogenen Börsenrückzug Teslas provoziert der Tech-Milliardär die Aufseher weiter. 

Musk bezeichnete die SEC am Donnerstag bei Twitter als "Shortseller Enrichment Commission" (statt Securities and Exchange Commission) und scherzte, der neue Name sei "so treffend!".

Hintergrund: Shortseller sind Anleger, die gegen bestimmte Aktien - in diesem Fall die von Tesla - wetten, Enrichment Commission heißt übersetzt so viel wie "Bereicherungskommission". Musk unterstellt der Behörde mit seinem Tweet also quasi, Spekulanten zuzuarbeiten, die von einem Kursverfall der Tesla-Aktien profitieren wollen.

Bereits am Dienstag hatte Musk eine provokante Nachricht bei Twitter abgesetzt, in der er zum Musikvideo mit dem Song "O.P.P." den Namen der Band Naughty By Nature (übersetzt etwa "frech von Natur aus") schrieb und das Ganze mit einem zwinkernden Smiley versah.

Anleger sehen die Scharmützel mit der SEC indes offenbar kritisch, die Aktie reagierte nachbörslich negativ auf Musks neueste Twitter-Botschaft.

(aj/dpa)

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