Polizei

Mann soll Freundin auf der Jagd erschossen haben – kurz darauf stirbt er selbst

Nach dem tödlichen Schuss auf seine Lebensgefährtin in Unterfranken ist auch der 50 Jahre alte mutmaßliche Schütze gestorben. Der Mann war am Samstag mit Bekannten in einem Wald bei Miltenberg auf der Jagd, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten. Dort brach er plötzlich zusammen und starb.

Die Ursache für den Tod war zunächst unklar. Auf Fremdverschulden oder Suizid weise nichts hin, teilten die Ermittler mit. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Obduktion.

Die Lebensgefährtin des Mannes, eine 47 Jahre alte Jägerin, war am Dienstagabend bei einer gemeinsamen nächtlichen Jagd durch einen Schuss getötet worden. Der mutmaßliche Schütze – der 50 Jahre alte Jäger – kam nach Vernehmungen wieder auf freien Fuß.

Polizei und Staatsanwaltschaft gingen aber nicht davon aus, dass er mit irgendeiner Tötungsabsicht gehandelt habe. Sie ermittelten wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

(pbl/dpa)

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