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Rebeccas Mutter verteidigt verdächtigen Schwager – seine Anwältin legt Haftbeschwerde ein

Rebecca bleibt verschwunden. Eine Hundertschaft Polizisten und Leichenspürhunde haben vergangene Woche nach der verschwundenen Schülerin gesucht – ohne Erfolg. Seit Dienstag hat die Polizei eine neue Stelle im Blickl, beim Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin. Dort suchten sie am Mittwoch – doch noch vor Einbruch der Dunkelheit stellten die Beamten die Suche ein.

Wie es weitergehen soll? Noch unklar. Zu Ergebnissen möchte die Polizei nichts Konkretes sagen. Gefundene Spuren sollen ausgewertet werden, heißt es nur.

Ein Fotograf berichtete, dass die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks, die die Polizei unterstützten, ein Bodenradargerät bei der Suche einsetzten. Damit lassen sich Auffälligkeiten im Erdreich erkunden.

Kommt der Schwager von Rebecca bald frei?

Währenddessen hat die Anwältin des tatverdächtigen Schwagers offenbar Haftbeschwerde eingelegt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Kreise in der Staatsanwaltschaft. Der Sprecher der Anklagebehörde, Martin Steltner wollte sich dazu am Mittwochabend nicht äußern.

Bei einer Haftbeschwerde prüft das nächsthöhere Gericht, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl vorliegen und ob die Entscheidung des Ermittlungsrichters richtig war. Die Anwältin des Schwagers, der weiter in U-Haft sitzt, wollte sich ebenfalls nicht dazu äußern.

Rebeccas Mutter spricht über neue Bekanntschaft ihrer Tochter

Rebeccas Mutter indes hat indes von einer Internetbekanntschaft ihrer 15-jährigen Tochter gesprochen. Zu "Bunte" sagte sie:

"Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi." Das hatte sie mir im Januar erzählt. Sie würden sich so gut verstehen, als würden sie sich schon ewig kennen und er wolle sie demnächst besuchen kommen. Ich sagte ihr, dass sie ihn auf keinen Fall allein treffen dürfe – entweder in Begleitung ihrer Freundinnen oder ich würde mich im Hintergrund aufhalten. Sie versprach mir, jemanden mitzunehmen."

Als sie nach Rebeccas Verschwinden von der Polizei gehört habe, dass eine Decke aus dem Haus verschwunden sei, habe sie gedacht, dass das Mädchen die Decke vielleicht zu einem Treffen mit jenem Max mitgenommen habe, um sich draufzusetzen. "Ich hatte ihr beigebracht, sich nie einfach so auf den Boden zu setzen, damit sie keine Blasenentzündung bekommt."

Rebeccas Familie verteidigt den Schwager weiterhin

Während der Schwager weiterhin als Hauptverdächtiger in U-Haft sitzt, stellt sich Rebeccas Familie erneut hinter ihn. Sie glauben an seine Unschuld. "Florian ist für meinen Mann und mich wie ein Sohn", zitiert "Bunte" Rebeccas Mutter. "Florian macht alles für uns. Er hängt extrem an meinem Mann, seinem Schwiegervater, und würde uns niemals Leid zufügen."

Rebecca war am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde.

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