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Stadt stellt eigene Facebook-Seite ab – und setzt "aus Datenschutzgründen" auf WhatsApp

Werbung für die örtliche Kirmes, Suchmeldungen für entlaufene Vierbeiner, Jobanzeigen  – eine Kleinstadt in Hessen macht damit auf Facebook Schluss. Aus Datenschutzgründen hat die Verwaltung der Stadt die eigene Facebook-Seite abgestellt.

Laut einem Bericht der hessenschau.de habe Neustadt folgende Gründe für die Deaktivierung der Fanpage genannt:

Ja, und?

Nun, die Verwaltung der Stadt hat die folgende Lösung gefunden: Sie will ihre Bürger ab jetzt exklusiv über WhatsApp informieren. 

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Und falls Du es nicht weißt, Whatsapp gehört auch zu Facebook – und nimmt es mit Datensicherheit auch nicht sooo genau:

Die Stadt hat eine neue Lösung, wie sich die rund 9000 Einwohner ab jetzt informieren können: Die Leute müssen sich auf einer Broadcast-Liste bei Whatsapp eintragen lassen, um so die neuesten News zu erhalten. Die Nummern der angemeldeten Nutzer sollen dafür anonym auf einem Smartphone der Verwaltung gespeichert werden. Damit hofft die Stadt, nicht gegen die neuen Datenschutzrichtlinien zu verstoßen.

Laut der Berichts der hessenschau wisse die Stadt zwar, dass Whatsapp auch zu Facebook gehört, die App funktioniere aber trotzdem  anders – und man würde damit hoffentlich nichts riskieren. Der Facebook-Account solle erst dann wieder aktiviert werden, wenn das Netzwerk seine Richtlinien verbessere.

Betreiber von Fanpage-Seiten riskierten tatsächlich Bußgelder, sagte ein Medienanwalt der hessenschau. Beschlüsse der Datenschutzbehörden seien allerdings nicht rechtlich bindend, "aber wenn man keinen Ärger mit der Behörde will und es wirklich richtig machen will, muss man konsequenterweise abschalten," wird Nicolas Maekeler zitiert.

Ob bald auch andere Städte mit solch einem Schritt nachziehen und das Netzwerk boykottieren? Dann sollten die Verantwortlichen allerdings wohl auch andere Messenger-Apps und soziale Netzwerke vermeiden.

Vielleicht lesen wir bald besser die neuesten Meldungen and der Pinnwand im örtlichen Supermarkt.

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