Gehackt? Meistgeklicktes Youtube-Video aller Zeiten gelöscht

Am Dienstag haben Unbekannte offenbar die Vevo-Accounts zahlreicher prominenter User auf Youtube gekapert und deren Videos-Voransichten ausgetauscht. Ob sie dazu einzelne Zugangsdaten gestohlen oder eine Sicherheitslücke ausnutzen, ist bisher unklar. (The Verge)

"Despacito" verfremdet

Die Angreifer veränderten nach ihrem Einbruch etwa das Vorschaubild des meistgeklickten Youtube-Video aller Zeiten - ein Musikvideo zum Song "Despacito" von Luis Fonsi und Daddy Yankee’s. Die Macher mussten das Video deshalb zwischenzeitig von der Seite nehmen. 

Andere Opfer waren Chris Brown, Shakira, DJ Snake, Selena Gomez, Drake, Katy Perry und Taylor Swift.

Die Hacker veränderten die Vorschaubilder und zeigten eine Gangszene aus einer Netflix-Serie.

Bild

screenshot youtube

Die Hintergründe der Aktion sind bislang unklar. Youtube hatte sich am Dienstagmittag noch nicht zu dem Angriff geäußert.

Normalerweise nutzen Gruppen solches Defacing von Webseiten, um auf ihre eigene Botschaft aufmerksam zu machen. Der "IS" etwa kam mit Defacing-Angriffen immer wieder in die Schlagzeilen, weil bekannte Seiten plötzlich sein Logo zeigten. Auch im aktuellen Fall hinterließen die EIndringlinge, die sich selbst Prosox and Kuroi'sh nennen, eine Nachricht: "Free Palestine" unter den Videos. (bbc) Oft wollen Angreifer aber auch einfach nur zeigen, dass sie erfolgreich in ein System oder einen Account eingedrungen sind.

Einer der mutmaßliche Eindringlinge hat sich bereits auf Twitter zu Wort gemeldet. Er habe ein Script (eine Art Programm) benutzt, um die Vorschaubilder zu verändern, schreibt er (ob das wirklich der Fall ist, bleibt zweifelhaft). Das Ganze sei just for Fun gewesen:

(pb/mbi)

Alle 279 entführten Schülerinnen in Nigeria freigelassen

Fünf Tage nach ihrer Entführung aus einem Internat im Norden Nigerias sind alle 279 Schülerinnen wieder frei. Die Mädchen seien am Dienstagmorgen freigelassen worden und bei guter Gesundheit, sagte der Gouverneur des Bundesstaats Zamfara, Bello Matawalle, der Nachrichtenagentur AFP.

Bewaffnete Angreifer hatten in der Nacht zum vergangenen Freitag das Mädcheninternat in Jangebe überfallen. Zunächst hatten die Behörden angegeben, dass 317 Schülerinnen verschleppt worden seien. Rund 50 sei die …

Artikel lesen
Link zum Artikel