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Wird London Europas mörderischste Stadt?

London hatte bislang nicht den Ruf einer besonders kriminellen Stadt. Doch das ändert sich gerade. In den letzten beiden Monaten wurden in der britischen Hauptstadt mehr Menschen als in New York ermordet.

In London wurden im ersten Quartal des Jahres 46 Menschen ermordet, vier Opfer weniger als in New York. Doch in New York sind die Zahlen seit Februar rückläufig, in London sind sie seitdem stark gestiegen. (bbc.com)

So hat sich die Mordrate 2018 entwickelt

Die Metropolitan Police in London ist besorgt über diese Entwicklung, ein Sprecher erklärte:

"Ein Mord ist ein Mord zuviel und wir arbeiten hart daran zu verstehen, wie es zu dieser Zunahme an Morden kam."

Von den bisher verübten Morden in London sind 31 durch Messerstiche verübt worden.

Sarah Jones, Abgeordnete der Labour-Partei und Vorsitzende eines Parlamentsausschusses zu Messergewalt forderte in einem Interview mit der BBC, sich im Kampf gegen die Gewalt an New York zu orientieren:

"Messergewalt und sehr brutale Gewalt wirken wie eine Epidemie, man muss die Wurzel bekämpfen und dann muss man die Jugend dagegen impfen."

Die britische Regierung hat gerade erst eine Kampagne ins Leben gerufen, die Jugendliche für das Thema sensibilisieren soll. 

Ein Motiv der Kampagne

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Die meisten Morde in der europäischen Union werden in den baltischen Staaten verübt. Lettland, Estland und Litauen führen die Statistik an, wie eine Mitteilung der Statistikbehörde Eurostat aus dem Februar nachweist. England liegt im Mittelfeld, wie die Grafik zeigt:

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen zwölf mutmaßliche Rechtsterroristen

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwölf mutmaßliche Rechtsterroristen erhoben. Sie sollen sich vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht wegen Mitgliedschaft und Unterstützung einer rechtsterroristischen Vereinigung verantworten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Sicherheitskreisen erfuhr. Den Verdächtigen werden demnach Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristschen Vereinigung sowie waffenrechtliche Verstöße vorgeworfen.

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