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Kimberly Espania via MauiWatch / Instagram

Auf Hawaii hat's geschneit. Richtig gelesen: Auf Hawaii!

In Deutschland rieselt es im Süden ein wenig, während im Rest des Landes vom Winter dann doch eher wenig zu spüren ist. Ganz anders sieht es im zumeist paradiesischen US-Staat Hawaii in diesen Tagen aus. (geek.com)

Auf bis zu minus elf Grad soll es sich laut Berichten am Montag auf der Insel abgekühlt haben – laut dem Wetter-Experten Christopher Burt möglicherweise ein historischer Tiefswert. Ihm zufolge sollen vergleichbare Werte zuletzt 1979 auf der Pazifik-Insel gemessen worden sein. (weather.com)

Schneeurlaub statt Strandurlaub: Zu Beginn der Woche ist Väterchen Frost in das amerikanische Urlaubsparadies eingezogen. Die Wetterbehörden warnen die Hawaiianer vor Schnee – für einige Inselbewohner dürften die weißen Flocken der erste Schnee sein, den sie in ihrem Leben vor die Nase bekommen.

Das Schneetreiben ist jedoch kein reiner Grund zur Freude – der Wintereinbruch hat für die US-Insel auch ernstere Folgen. Ein Wetterexperte meint: "Die Bedingungen sind beeindruckend, aber extrem gefährlich. Wir wissen noch nicht, wie groß der Sandverlust an den Nordstränden ist." 

Die Sorge des Experten: Schnee und Eis könnten den Abrieb der Inselstrände bedeuten – die sensible Flora und Fauna der Insel, die zum Teil auch unter Naturschutz steht, könnte so in Gefahr geraten. 

Der Nationale Wetterdienst des US-Bundesstaats hat währenddessen eine Sturmwarnung herausgegeben. Laut den Experten drohen Böen mit bis zu 50 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit.

Am Montag erlitten lokalen Medien zufolge mindestens drei Menschen infolge des Unwetters leichte Verletzungen. 

(pb)

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