Leben

Lily Allen widmet "Fuck you" ausnahmsweise jemand anderem als Trump

Sängerin Lily Allen hat ihren Hit "Fuck You" ausnahmsweise einmal nicht dem US-Präsidenten Donald Trump gewidmet. Auf einem Konzert in Sydney am Dienstagabend ließ sie diese "Ehre" dem irischen Schauspieler Liam Neeson zukommen. 

Die Sängerin erklärte es ihren Fans: "Normalerweise gehört dieser Song Donald Trump", rief die Britin ihren australischen Besuchern zu. "Aber heute Abend widme ich ihn Liam Neeson." 

Neeson hatte Anfang der Woche in einem Interview zugegeben, vor 40 Jahren rassistisch motivierte Mordgedanken gehabt zu haben. Aus Rache für eine vergewaltigte Freundin sei er mit einem Knüppel durch die Gegend gelaufen und habe "gehofft, dass irgendein 'schwarzer Bastard' aus einem Pub kommt und mich anmacht". Diese Person hätte er töten wollen. Heute schäme er sich für seinen Rassismus, entschuldigte sich Neeson.

Lilly Allen kauft ihm das offensichtlich nicht ab. Nach der Show legte sie via InstaStory noch einen drauf.

Allen schreibt:

"Ich glaube Liam Neesons rassistische Anekdote nicht und das macht sie noch widerlicher"

Hier der Original-Post:

Lily Allen macht ihrem Ärger über Liam Neesons Äußerungen zu rassistischen Rachemordgedanken in einer Instagram-Story Luft

Sie kenne außerdem keine Frau, argumentiert Allen, die noch nicht belästigt worden sei und habe noch niemals von einem Fall gehört, in dem ein Mann die Ehre der Belästigten verteidigt hätte. "Sowas passiert einfach nicht."

(pcl)

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

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Video: watson/Max Biederbeck, Lia Haubner

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