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Bild: instgram/youtube/montage

Rapper Lil Pump streamte seine Verhaftung live auf Instagram 

Was macht man, wenn man im Ausland wegen Drogenbesitzes verhaftet wird? Im Fall des Rappers Lil Pump lautet die Antwort: erstmal auf Instagram live gehen. Klar. Inzwischen ist der 18-Jährige wieder auf freiem Fuß. 

Die Geschichte seiner Verhaftung in drei Akten: 

Das eigentliche Verbrechen:

Eigentlich befand sich Lil Pump auf seiner Tour in Dänemark. Dort wurde er am Mittwoch von der Polizei aufgehalten. Eine Person, die ihm nahe steht, soll den Beamten die Info gesteckt haben. Und so fanden sie auch Marihuana – zunächst war lediglich von "irgendwas Illegalem" die Rede – und verhafteten den Rapper kurzerhand. 

So weit, so normal. ("TMZ")

Die Eskalation: 

Für den Besitz der Drogen musste er eine Strafe in Höhe von rund 700 Euro zahlen. Sein Konzert in Kopenhagen wurde abgesagt. Beides Konsequenzen, mit denen man rechnen muss. 

Nicht aber, wenn man Lil Pump heißt. Erstmal ging er auf Instagram live und filmte die Verhaftung. Vielleicht nicht die beste Idee. Dumm auch, weil er den Polizisten den Mittelfinger zeigte. 

Hier ein Mitschnitt:

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Video: YouTube/Lorenzo Gaming

Die Beamten fanden das wohl gar nicht lustig und steckten den Musiker kurzerhand über Nacht in den Knast. 

Mit "Gucci Gang" sorgte Lil Pump im November 2017 für Gesprächsstoff:

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Video: YouTube/Lil pump

Der Morgen danach:

Als Lil Pump dann am Donnerstagmorgen entlassen wurde, sollen ihm die Beamten nahegelegt haben, Dänemark zu verlassen. Wenig später saß er dann auch schon im Flieger nach Norwegen. In seiner Instagram-Story ist von Reue oder einem Lerneffekt allerdings nichts zu spüren. 

Dort sagt er:

"I really don't give a fuck – I don't wanna go back anyway."

Ein Satz, der den dänischen Fans, die wegen seiner Eskapaden bereits auf sein Konzert verzichten mussten, nicht gefallen dürfte.

(hd)

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