Deutschland

Anschlag auf Bahn sollte offenbar viele Menschen töten und verletzen

Ein Anschlag auf die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München am 7. Oktober sollte nach Informationen der "Welt am Sonntag" (Wams) zahlreiche Menschen töten. An dem Tag war die Frontscheibe eines ICE durch ein Stahlseil beschädigt worden, das unbekannte Täter über die Bahngleise im mittelfränkischen Allersberg nahe Nürnberg gespannt hatten.

Das Seil sei allerdings zu dünn gewesen, um den Zug entgleisen zu lassen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Ermittlerkreise. Es sei durch die Wucht des Aufpralls gerissen. Ziel sei ein Anschlag "mit vielen Toten und Verletzten" gewesen, zitiert die WamS die Ermittler.

In der Nähe des Tatortes seien neben mehreren Holz- und Eisenteilen laut Bayerischem Landeskriminalamt (LKA) auch zwei Drohschreiben gefunden worden, ein komplett erhaltenes und ein Fragment. "Die beiden Dokumente, die jeweils aus einer Seite bestehen, sind in arabischer Sprache abgefasst. Darin werden europaweite Angriffe gegen den Bahnverkehr angedroht, falls die EU-Staaten nicht aufhören sollten, die Terrormiliz 'Islamischer Staat' zu attackieren", schreibt die Wams in ihrem Vorabbericht.

Ein LKA-Sprecher sagte der Zeitung:

"Wir nehmen das Drohschreiben ernst. Der IS-Bezug wird aber noch geprüft."

Jasna Fritzi Bauer über Polizei rufen und Angst im Dunkeln

Video: watson/Marius Notter, Lia Haubner, Johanna Rummel

Querdenken-Initiator ruft zu längerer Demo-Pause auf

Der Initiator der sogenannten Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, hat dazu aufgerufen, über den Jahreswechsel verhängte Versammlungsverbote in Berlin zu respektieren. In einer am Donnerstag im Internet verbreiteten Videobotschaft rief Ballweg Gegner der Corona-Maßnahmen dazu auf, nicht am 30. Dezember, 31. Dezember und 1. Januar zu Demonstrationen in die Hauptstadt zu fahren. Den Winter solle die Querdenken-Bewegung dafür nutzen, "Kräfte für den Frühling zu sammeln".

Ballweg kündigte auch an, …

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