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Bild: iStock Unreleased

YouTuber spielen in den USA jetzt gerne Polizei – und nerven ihre Mitbürger

Eines erst einmal vorweg: Zu folgendem würden wir als euer Anwalt natürlich nicht raten. Aber vorenthalten können wir euch diesen neuen US-Trend auf YouTube ja auch nicht einfach so. Deswegen dürfen wir vorstellen: "Polizei-Prank-Videos".

Man nehme ein Kamera-Handy, eine Polizeisirene fürs Autodach und eine falsche Polizei-Dienstmarke, wie man sie in jedem Kostüm-Shop bekommt. Genau das machen die Protagonisten der Videos.

Ende Juni hatte eine Gruppe junger Männer in Houston zum ersten Mal mit solchen Videos für Aufsehen gesorgt. Sie fuhren auf der Straße anderen Autos mit angeschalteter Sirene hinterher, bis die Fahrer rechts ranfuhren (englisch: to pull over). Daher auch der Name.

Hier ein Beispiel im Video:

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Video: YouTube/Nyyear AndJalyn

Die Youtuber verhielten sich zunächst wie richtige Cops, verlangten Führerscheine und Fahrzeugpapiere oder wiesen die Leute an, die Hände ruhig und sichtbar auf auf das Auto zu legen.

Wie immer bei einem YouTube-Prank-Video gilt: Wie viel authentisch ist und wieviel gestellt, lässt sich nicht sicher sagen. Wie "The Daily Beast" berichtet, gab es auch schon Probleme mit Autofahrern, die die Scherze der Prankster gar nicht witzig fanden und die Polizei hinzuziehen wollten.

Die Polizei ist ebenfalls über das Phänomen informiert und hat in der Vergangenheit auch einige Prankster erwischt und festgenommen. Sie werden sich unter anderem wegen Amtsanmaßung verantworten müssen. immerhin: Einige der Prankster haben es zu einem gewissen Ruhm gebracht und haben mehr als 1,6 Millionen Follower auf YouTube. 

(pbl)

Mark Zuckerberg ist selbst Opfer des Facebook-Skandals, sagt er

In der Anhörung im US-Kongress sagte Zuckerberg auf eine entsprechende Frage, dass auch seine Informationen an das umstrittene Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica gegangen seien. Weitere Details dazu gab es zunächst nicht.

Facebook wusste seit Ende 2015 von der unerlaubten Datenweitergabe – gab sich aber mit der Zusicherung zufrieden, dass sie vernichtet worden seien und informierte die betroffenen Nutzer nicht. Das wird erst jetzt nachgeholt.

(aj/dpa)

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