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Das ist nicht der Mops, der gepfändet wurde. Aber sein Antlitz sagt mehr als tausend Worte über die folgende Geschichte ... Bild: iStockphoto/getty/watson montage

Stadt Ahlen pfändet einen Mops und verkauft ihn bei Ebay – jetzt klagt die neue Besitzerin

Ein Leben ohne Mops? Möglich, aber sinnlos.

Das wusste bereits Loriot – Gott hab ihn selig. Einen Mops pfänden und ihn dann bei Ebay verkaufen? Herzlos – aber anscheinend möglich.

Wer macht denn sowas? Die Stadt Ahlen!

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Wie das "Ahlener Tagblatt" berichtet, hat ein Mitarbeiter der Stadt einen zuvor von ihm im Auftrag der Stadt gepfändeten Mops auf Ebay Kleinanzeigen verkauft – für 750 Euro an die Polizistin Michaela Jordan aus Wülfrath im Rheinland. Die Pfändung war rechtens, da die Hundesteuer nicht gezahlt wurde.

Jordan, die seit Anfang Dezember die neue Besitzerin des Hundes ist, wolle aber nun klagen. Denn sie sei im Text der Anzeige über den Gesundheitszustand der Hundedame namens Edda arglistig getäuscht worden sei. (die-glocke.de)

In der Kleinanzeige hieß es:

"Süße Mopsdame mit Stammbaum zu verkaufen! Nicht kastriert!"

Dem "Ahlener Tageblatt" liegt die Anzeige vor.

Weiter habe in der Anzeige gestanden, dass Edda geimpft, gechipt und nach Rücksprache mit einem Tierarzt auch kerngesund sei. Doch das habe nicht der Wahrheit entsprochen.

Im Gespräch mit dem "Ahlener Tageblatt" sagte Jordan, dass Edda eine massive Augenverletzung habe, die von einem Tierarzt behandelt werden musste: Viermal sei die Mopsdame seit Dezember bereits operiert worden, die Kosten hätten insgesamt rund 1800 Euro betragen. Die Polizistin fordere nun die OP-Kosten sowie die 750 Euro, die sie für Edda hingeblättert hat, zurück.

Eine groteske Geschichte, die auch aus der Feder von Loriot hätte stammen können ...

(as)

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Video: watson/Marius Notter

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