30.05.2018, Schleswig-Holstein, Flensburg: Polizisten sichern den Bahnsteig im Bahnhof. Nach Angaben der Bundespolizei hat es einen Messerangriff in einem Intercity-Zug in Flensburg gegeben. Es gab ei ...
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Deutschland

Polizistin erschießt Messerangreifer in Flensburg – 2 Verletzte

31.05.2018, 05:0131.05.2018, 07:11

Der durch tödliche Schüsse einer Polizistin im Bahnhof Flensburg beendete Messerangriff in einem Intercity-Zug gibt auch am Tag danach noch Rätsel auf.

  • In einem Intercity in Flensburg sticht ein Mann mit einem Messer auf einen anderen Fahrgast ein.
  • Eine mitreisende Polizistin zieht ihre Dienstwaffe - und tötet den mutmaßlichen Angreifer.
  • Die Hintergründe des Vorfalls sind auch Stunden später noch immer unklar.

Die 22-Jährige Polizistin habe nach bisherigen Erkenntnissen ihre Dienstwaffe eingesetzt. Das teilte die Polizei mit. Weitere Angaben zu den Beteiligten und dem Tatmotiv machte sie nicht.

Der IC 2406 befand sich auf dem Weg von Köln nach Flensburg. Laut Bundespolizei ereignete sich der Vorfall gegen 19.00 Uhr im Bahnhof Flensburg.

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Die "Bild"-Zeitung berichtete, ein Zugbegleiter habe wegen eines Streits zwischen zwei Männern über Lautsprecher nach Polizisten an Bord gefragt. Die mitreisende Polizistin soll dann versucht haben, den Streit zu schlichten. Einer der Männer soll mit einem Messer auf den anderen eingestochen haben, bevor er auch die Polizistin attackiert habe. Die zuerst mit dem Messer attackierte Person wurde laut "Bild" schwer verletzt.

Ein Polizeisprecher sagte der Zeitung, dass die Polizistin nicht im Dienst war, aber in Uniform in dem Zug reiste. "Das ist nichts Außergewöhnliches, Polizisten dürfen in Uniform Zug fahren und sind dabei auch bewaffnet", wurde der Sprecher zitiert.

Der Flensburger Bahnhof wurde vorübergehend geräumt, der Zugverkehr nach Flensburg wurde unterbrochen. Der Bahnhof war später am Abend aber wieder zugänglich. Auch die Zufahrtsstraßen waren zwischenzeitlich gesperrt.

Bundespolizei, Landespolizei und Kriminalpolizei waren vor Ort im Einsatz. Staatsanwaltschaft und Kripo haben die Ermittlungen übernommen.

(aj/dpa)

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