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Estelle vor (l.) und nach (r.) dem Haarefärben. Bild: Screenshot YouTube/le parisien/Montage Watson

Frau will sich die Haare färben – am Morgen danach sieht sie so aus

Elisabeth Kochan
Elisabeth Kochan

Gehst du für jede Haarfärbung oder -tönung extra zum Friseur? Ach, komm, als ob – denn wer hat dafür schon das Geld?

Heutzutage ist es so einfach, sich in den eigenen vier Wänden einen neuen Look zu verpassen: Schnell ist mal in die Drogerie gehuscht, hat sich für ein paar Euro eine Packung Haarfarbe gekauft – und voilà, einige Farbkleckser auf den Fliesen später ziert den Kopf ein ganz neuer Farbton. Vermutlich ist dir dabei noch nie etwas tragisches passiert; höchstens ein Handtuch du wahrscheinlich für immer ein Handtuch ruiniert. Bei Estelle lief es jedoch anders.

Das ist Estelle, 19, eine Studentin aus Vitry-sur-Seine, Frankreich.

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bild: screenshot youtube/le parisien

Wenn du jemals die Gebrauchsanweisung der DIY-Haarfarbe aufmerksam studiert hast, weißt du: Man sollte vor jeder Färbung oder Tönung einen Verträglichkeitstest durchführen, indem man das Produkt auf die Haut aufträgt und 48 Stunden abwartet, ob eine allergische Reaktion zu sehen ist.

Jetzt nickst du ganz schuldbewusst. Mal ehrlich: Wie oft hältst du dich daran? Schließlich ist das ja nur eine Empfehlung, kein Zwang. Dass diese Empfehlung allerdings doch ihre Daseinsberechtigung hat, zeigt Estelles Fall. Die 19-Jährige führte den Test zwar durch, wartete allerdings nur 30 Minuten...

... mit dieser Konsequenz:

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bild: screenshot youtube/le parisien

Wie Le Parisien berichtet, hatte sich Estelle im Supermarkt ein günstiges Haarfärbemittel gekauft und nach dem Hauttest schon nach einer halben Stunde Wartezeit – anstatt der empfohlenen 48 Stunden – damit angefangen, sich die Farbe auf dem gesamten Kopf zu verteilen. Schon früher hatte sie leicht allergisch auf Färbemittel reagiert, weswegen sie den Test von vornherein machte – nur leider zu kurz.

Eine allergische Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Schon nach wenigen Minuten fühlte sich ihre Kopfhaut gereizt an und begann anzuschwellen, wenn auch noch nicht zu den Ausmaßen auf dem Bild.

Klar, dass sich Estelle schnelle Hilfe suchte.

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Bild: Screenshot YouTube/le parisien

Auf den Rat eines Apothekers hin nahm sie Antihistaminika, die bei Allergien zum Einsatz kommen, und trug eine Creme auf die Schwellung auf. In dem Glauben, ihre gereizte Kopfhaut so unter Kontrolle zu bekommen, ging Estelle schlafen – und wurde, als sie aufwachte, von diesem Anblick im Spiegel begrüßt.

Ihr Kopfumfang betrug mittlerweile 63 (!) cm.

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Bild: Screenshot YouTube/Le Parisien

Estelle hatte Probleme mit der Atmung, ihre Zunge war angeschwollen, ihr Herz raste – und das nur, weil sie von Blond zu Brünett hatte wechseln wollen. Ihre Mutter verfrachtete Estelle ins Auto und fuhr sie in die nächste Notaufnahme. Zweimal, weil die erste Behandlung mit Infusionen nicht half und erst eine Adrenalin-Spritze Besserung brachte. Estelle verbrachte die Nacht im Krankenhaus – und ihr Gesicht kehrte langsam zum Normalzustand zurück.

Aber worauf hatte Estelle so heftig reagiert?

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Bild: Screenshot YouTube/Le Parisien

In vielen Haarfärbeprodukten steckt die Chemikalie PPD (para-Phenylendiamin), auf die einige Menschen allergisch reagieren können und die für einen dunkleren Haarton sorgen soll. Die Chemikalie ist auch in manchen Henna-Tattoofarben zu finden, vor allem außerhalb der EU (in der die Verwendung von para-Phenylendiamin in Henna-Tattoos verboten ist) – wer also von einer vorliegenden Allergie auf die Chemikalie weiß, sollte auf Henna-Tattoos sicherheitshalber verzichten (Allergieinformationsdienst).

Jetzt will Estelle mit ihrem Erlebnis andere warnen.

Zwar hatte sie eine stärkere Reaktion auf das Haarfärbemittel, als beim durchschnittlichen Allergiefall zu beobachten ist, aber ihre Erfahrung zeigt: Man sollte sich die Inhaltsstoffe dieser Färbemittel gründlich durchlesen, bevor man sie ausprobiert – und vor allem vorher einen Hauttest machen...

Estelle erzählt ihre Geschichte selbst in diesem Video (auf Französisch):

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Video: YouTube/Le Parisien

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