Leben

Die fiesesten 7 Dating-Tricks, brutal-ehrlich von watson analysiert

Im Kindergarten war das alles einfacher. Da ist man zu der süßen Sandkasten-Prinzessin einfach rübermarschiert, und hat gefragt, ob sie Händchenhalten will. 

Dank Freundschaft Plus, Tinder und der grundsätzlichen Blödheit der Welt ist Dating heute nicht mehr so easy wie früher.

Die Sandkasten-Prinzessin ist laut Facebook längst in festen Händen, und du Eimer musst jetzt auch noch deinen Deckel finden. 

Darauf erstmal 'ne Fassbrause

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giphy

Hier kommt sie, die offizielle watson-Liste der miesesten Gewohnheiten, mit denen die andere dich via Messenger um den Verstand bringen. 

Ghosting

Schade, ciao! Die Schmetterlinge im Bauch sind verflogen, der Ghoster schickt sein Opfer (also den Geghosteten) in die soziale Peripherie. Von heute auf morgen wird der Kontakt abgebrochen.

Keine Antwort – egal, wie simpel die Frage. Anrufe? Unterdrückt. Im Messenger wird blockiert. Auf Facebook entfreundet, auf Insta entfolgt. Und schon bist du geghosted. Der Ghoster traut sich meist nicht, reinen Tisch zu machen. Oder ist schlichtweg zu faul. Der Ghoster löst Kopfkino aus.

Dranbleiben oder Abschießen?

Diggi, wir wissen es doch auch nicht. Bleib am Ball, aber nicht zu lange! giphy

Submarining

Wie beim Ghosting taucht der Submariner von der Bildfläche ab. Jeden Kontaktversuch kann sich der Gesubmarinte im Grunde sparen.

Und dann: das Comeback! Völlig grundlos meldet sich der Submariner zurück. Etwa für eine schnelle Nummer, oder weil der eigentliche Favorit abgesprungen ist.

Dranbleiben oder Abschießen?

Selbst wenn's DiCaprio ist: Abschießen! giphy

Benching

Die sportlichere Variante des Submarining. Wie ein strenger Coach setzt dich der Bencher erstmal auf die Ersatzbank – erwartet aber, dass du jederzeit wieder bereit bist, sein Spiel mitzumachen.

Bencher haben meist nur Interesse an einer schnellen Nummer – anders als der Submariner, bei dem durchaus auch mal echte Gefühle aufkommen können.

Dranbleiben oder Abschießen?

Durchladen, anvisieren, abschießen! giphy

Ghostbusting

Die Ghostbuster sind die Abgehängten unserer Dating-Zeit.

Eine "reale" Antwort, das ist es, was der Ghostbuster will. Und dafür versucht er alles: Peinliche Witze, irritierende Selfies – oder auch mal ein "Waiting for you like..."-Gif. 

Dranbleiben oder Abschießen?

Ist doch niedlich. Mal schauen, wie sich das entwickelt. giphy

Swirling

Unsere Neuentdeckung des Monats! 

Laut einigen charmanten US-Austauschstudentinnen aus der Berliner Straßenbahn ist der Swirler ist ein ganz ausgebuffter Dater. Und ein Fieser: Wer swirlt, antwortet immer nur knapp und selten konkret. "Haha cool!", "Krass..." oder ein einzelnes Emoji sind seine beliebtesten Schusswaffen.

Der Swirler will in den Gedanken des Geswirlten (gesprochen: Ge-swö-rlten") bleiben, irgendwann vielleicht nochmal eine Romanze starten. Aber keine soziale Verpflichtung eingehen. 

Dranbleiben oder Abschießen?

Sie hat was Böses – und damit auch was Heißes. Tipp der Redaktion: Dranbleiben! giphy

Breadcrumbing

Beim Breadcrumbing werden die Lebenszeichen hingekrümmelt, ein dezentes Swirlen quasi. Wochenlang keine Nachricht – und dann ein Like auf Instagram. Der Breadcrumber ist schwer zu durchschauen.

Was hier hilft, ist Klarheit: Breadcrumber müssen konfrontiert werden.

Dranbleiben oder Abschießen?

Grundsätzliche Regel fürs Leben: Sei wie Ron, bleib dran! Es lohnt sich am Ende. giphy

Caspering

Caspering ist das neue Ghosting. Hat nix mit dem Rapper zu tun, sondern Achtung: dem kleinen Schlossgespenst. Wie der freundliche kleine Cartoon-Geist entfernt sich der Casperer (gesprochen: "Käs-per-er") mit freundlichen kleinen Entschuldigungen immer weiter von seinem Gegenüber.

Vermutlich ist Caspering der erste nicht egoistische Dating-Trend.

Dranbleiben oder Abschießen?

Jorah hätte sich einiges ersparen können, wenn er nie zu Daenerys gegangen wäre. Sie ist einfach eine (Drachen)-Nummer zu groß.  giphy

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Sandra (Name von der Redaktion geändert) ist 41 Jahre alt und alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes, der chronisch krank ist. Im Mai 2015 bekam sie die Diagnose Krebs, seitdem lebt sie von Hartz IV. Aus gesundheitlichen Gründen kann Sandra nicht mehr arbeiten gehen – und wird es wohl auch nie mehr können. Zuvor hat sie als Schreibkraft in einem Büro gearbeitet und war in Elternzeit. Ihre Krebsdiagnose erhielt Sandra, als sie gerade einmal drei Wochen wieder gearbeitet hatte.

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