Kolle vloggt jetzt.
Kolle vloggt jetzt.Bild: youtube screenshoot/gettyimages
Musik

Mehr als nur der "Boss": Kollegah ist jetzt Vlogger auf YouTube

05.03.2019, 15:5105.03.2019, 16:02

Wir kennen ihn nur als den "Boss", doch Kollegah ist halt auch nur ein Mensch. So ein ganz echter. Der Rapper mit dem Hang zu Verschwörungstheorien vloggt jetzt unter seinem bürgerlichen Namen Felix Blume auf YouTube.

Wirklich. Das Video heißt "Eröffnung":

Und was vloggt Felix Blume da nun?

Das wissen wir auch nicht so gaaaanz genau. Aber es sieht danach aus, als ob er sich einfach mal wieder selbst vermarktet. So wie schon in diversen Promo-Videos.

Dem hier zum Beispiel:

Oder in seinem Buch "Das ist Alpha" – wir erinnern uns an die "10 Boss-Gebote".

Nur echt mit "Spiegel"-Bestseller-Prädikat:

Und dann war da ja auch noch die "Bosstransformation".

Ein ziemlich teures Fitnessprogramm:

Nicht zu vergessen: Die Klamotten-Linie "DEUS MAXIMUS".

Nur für echte Männer.

Kollegah, "Der Boss" oder Felix Blume – alle Projekte haben eins gemeinsam:

Es geht verdammt viel um Selbstoptimierung. So auch in seinem Lifestyle-Vlog. Zumindest vermuten wir das.

Denn sonderlich konkret wird Blume nicht:

"'Ne ganze Menge wird hier passieren."

Aha!

Und weiter:

"Dahinter steht ein Mensch, den mehr auszeichnet als Zigarren, Sonnenbrillen und Pimp-Gehabe"

Den will er so zeigen:

"In erster Linie nehme ich euch mit in mein Privatleben (…). Ihr könnt eine Menge lernen von mir, weil ich habe den ganzen Scheiß doch durchlebt.“

Klingt alles mal wieder nach einem Ziel: Sich selbst und seine Produkte an den Mann (sic!) zu bringen. Seit Sonntag ist das Video nun auf YouTube und rund 767.000 Menschen haben sich das inzwischen angeschaut.

(hd)

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Früher legte man als junger Mensch auf Reisen ein umfangreiches Online-Tagebuch in Form eines Weblogs an, um die Zuhausegebliebenen an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Wie auch sonst, telefonieren war meist zu teuer, SMS schreiben zu knapp und freies WLAN gab es im Hotel nur, wen man sehr großes Glück hatte. Das Ergebnis war größtenteils nur für die Eltern spannend, der Rest fand den Schulaufsatz-artigen Reisebericht meist so spannend wie eine Doku über Einsiedlerkrebse.

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