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Good-News: Neuseeland hebt Verurteilungen wegen Homosexualität auf 👬

Bis 1986 war Homosexualität in Neuseeland verboten. 32 Jahre später gehört der Inselstaat im Südpazifik zu den fortschrittlichsten Ländern in der Homosexualität-Gesetzgebung, so ist es etwa seit 2013 möglich, gleichgeschlechtliche Ehen zu schliessen. Ein Gesetz, das das neuseeländische Parlament Anfang diese Woche annahm, zementiert diesen Status.

Mit der Vorlage können wegen "Unzucht unter Männern" verurteilte Personen ihr Urteil annullieren lassen. Im Fall von verstorbenen Verurteilen können Hinterbliebene einen Antrag auf eine posthume Aufhebung der Urteile stellen, wie die FAZ schreibt.

Es gibt nur zwei Voraussetzungen für die Amnestie: 

Justizminister Andrew Little entschuldigte sich während der Debatte im Parlament für die "Vorurteile, Stigmatisierungen und andere negative Auswirkungen", die die Betroffenen wegen den Verurteilungen erlitten hätten.

Das Gesetz betrifft schätzungsweise tausend Menschen, die selber gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen vornahmen, oder Orte für diese Handlungen bereitstellten.

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Exklusivität haben die beiden deswegen auch nicht vereinbart, zumindest bisher noch nicht. Das heißt, wenn er oder sie Lust auf Sex mit jemand anderem haben, dann melden sie das an – oder vielleicht erzählen sie es auch erst hinterher – und das ist dann in Ordnung, sagt mein Kumpel.

"So kann das ja nix …

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