Minister treffen sich erstmals, um den Tod der Queen durchzuspielen

01.07.2018, 13:5302.07.2018, 06:26

Die Queen ist fit. Aber die Queen ist auch 92 Jahre alt. Klar, "God save the Queen", aber ewig wird auch die britische Monarchin nicht mehr leben. Daher arbeitet die Regierung in London schon seit Jahrzehnten an einem Plan für den Fall der Fälle.

"London Bridge is down"

Der Plan mit dem Namen "London Bridge" regelt penibel genau die zehn Tage nach dem Tod der Königin. Er wird mehrmals im Jahr überarbeitet, um alle Eventualitäten zu berücksichtigen. Denn wenn die Monarchin, die immerhin bereits 12 US-Präsidenten überlebte, stirbt, wird das Vereinigte Königreich in einen Ausnahmezustand geraten. Die Church of England, die Regierung sowie die BBC arbeiten an dem Plan.

Prince Charles, der Thronfolger

Bild: PETER NICHOLLS/ reuters

"Castle Dove"

Doch nun wurde erstmals eine Übung durchgeführt, an der hochrangige Kabinettsmitglieder teilgenommen haben.

Die Übung mit dem Namen "Castle Dove" wurde im Geheimen durchgeführt, David Lidington der stellvertretende Premierminister, der Innenminister Sajid Javid, die Anführerin des Unterhauses Andrea Leadsom als auch der Minister für schottische Angelegenheiten, David Mundell, nahmen an dem Treffen teil.

"D+1"

Im Rahmen des Meetings wurde der Tag "D+1", also der erste Tag nach dem Ableben der Königin, durchgespielt. Dabei soll es vor allem darum gegangen sein, in welcher Form der oder die Premierministerin öffentliche Erklärungen abgibt.

Laut einem Regierungsmitarbeiter soll das Treffen erstmalig mit amtierenden Ministern durchgeführt worden sein.

"Die Prozesse wurden angesichts des Alterungsprozesses beschleunigt."
Ein Kabinettsmitglied zu "The Times"

Akute Ängste um den Gesundheitszustand der Queen gibt es derzeit nicht. Sie hatte allerdings in der letzten Woche nicht an einer Messe in St. Paul's teilnehmen können, da sie sich nicht wohl fühlte.

Hier sieht man auch, wie fit die Queen noch ist:

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Das sind die Bilder der Royal Wedding
quelle: chris jackson/getty images / chris jackson/getty images
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