Leben
Bild

Mr. Currywurst for ever und Bastian Yotta.   Bild: mg rtl d/ arya shirazi

Dschungelcamp

Töpperwien vs. Yotta: Warum sich die Dschungelcamp-Kandidaten so hassen

Wahre Freunde der gepflegten Trash-Unterhaltung wissen natürlich: Schon vor der Dschungelcamp-Show gab es Streit zwischen den beiden Letzte-Reihe-Promis Chris Töpperwien und Bastian Yotta. Besonders auf Instagram wurde immer wieder gerne gegeneinander geschossen.

In diesen Tagen erfreut die Reiberei zwischen den beiden "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!"-Akteuren die halbe TV-Republik. Nur das langandauernde Liebesleid zwischen Evelyn "The Brain" Burdecki und dem "Prince of bad hair", Domenico de Cicco, dürfte bei den RTL-Zuschauern für ähnliche Schadenfreude gesorgt haben.

Du hast den Dschungel bisher verpasst? Hier der Überblick:

Doch woher kennen sie sich eigentlich? Und warum mögen sie sich nicht mehr? Der Reihe nach...

Wer sind die beiden überhaupt?

Currywurstmann Chris Töpperwien wanderte 2011 in die USA aus. Ab 2012 wird er von "Goodbye Deutschland" begleitet, als er sein Food-Truck-Business startete. Bastian Yotta verschlug es 2014 in die USA. Als Protz-Millionär – laut Wikipedia ist er Unternehmer, Buchautor und Reality-TV-Star – wurde er besonders via Social Media bekannt.

Durch Schauspieler Ralf Moeller (siehe Instagram-Bild oben) lernten sich die beiden Reality-TV-Stars kennen. Im noblen Havana-Club in Beverly Hills. Wo man sich als Star halt so rumtreibt. Hollywood-Star Moeller spielte Amor, stellte die beiden Auswanderer einander vor – und sie verstanden sich von Anfang an super. Hach. Liebe auf den ersten Blick <3.

Töpperwien damals zu "Bild":

"Ich mag an Bastian seine Geradlinigkeit, er lässt sich durch nichts beirren und damit ist er erfolgreich, aber gleichzeitig auch umstritten."

Und was sagte Yotta über seinen ehemaligen guten Freund?

"Wir hatten sofort gemeinsame Themen und lachen viel gemeinsam. Chris ist eine absolute Marke und sticht hervor. Er hat es in den USA geschafft und hat viel weiterzugeben."

Von diesen gegenseitigen Lobeshymnen und Liebesbekundungen sind wir mittlerweile weit entfernt. Was bleibt, sind bittere Instagram-Posts, in denen sich die Reality-Stars mit fiesen Sprüchen übereinander lustig machen. Kleine Kostprobe? Yotta: "Die Wurst da muss ich gleich mal auf Instagram blockieren" oder "Mal schauen, es wird spannend. Den Zoff hat er ja angefangen, ich bin ja ein friedliebender Mensch." 

Töpperwien:

"Dieser Vollidiot sollte mal weniger Steroide schlucken, damit sein Gehirn wenigstens auf Erbsengröße wächst!"

Ganz schön salzig die beiden! Der Zickenkrieg der Self-Made-Männer wurde natürlich via Instagram ausgetragen. Auslöser des Yotta-Töpperwien-Clinchs sind die Waldbrände in Kalifornien im November 2018. Hä?

Das war so: Beide Parteien hatten über Instagram zum Spenden aufgefordert. Der Unterschied: Currywurstmann Töpperwien verlinkte in seinem Beitrag die offizielle Heilsarmee "Salvation Army". Und Yotta, Anbieter von Fitness-Kursen, machte folgende Ansage: "Spende von 199 Euro und du bekommst alle Kurse für 299 Euro statt 597 Euro". Dies war eindeutig zu viel für den 44-jährigen Currywurst-Schmied. 

Töpperwien zu "Bild":

"Damit fordert er die Leute nicht zur direkten Spende auf – sondern bietet seine Dienstleistung an! Und will das Geld seiner Kunden dann angeblich spenden." 

Und weiter: "Warum sagt Bastian nicht, dass die Leute auf einer offiziellen Spendenseite spenden sollen? Für mich ist das klar Geschäftemacherei." Auch die Spende von Yotta über 10.000 Euro wollte der Currywurstmann nicht glauben und verlangte einen Nachweis. Klingt nach Explosionsgefahr am Dschungel-Lagerfeuer. Fortsetzung folgt.

Hier gibt es alle Dschungel-Kandidaten im Überblick:

Die beiden verstehen sich: Matthias Schweighöfer & Florian David Fitz über Freundschaft

abspielen

Video: watson/Imke Gerriets, Lia Haubner

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kinder im Dauerstress: Warum die Kindheit mit dem Kita-Besuch aufhört

Ilona Böhnke ist Erzieherin in Dortmund. In ihrer 40-jährigen Laufbahn hat sie eine wichtige Beobachtung gemacht: Kinder verbringen immer mehr Zeit in Kitas, deren Alltag ist durchgetaktet. Dass Spielen nach Stundenplan und das ständige Zusammensein in der Gruppe auch Arbeit für die Kinder bedeutet, wissen viele Erwachsene nicht. Böhnke warnt nun vor möglichen Folgen.

Morgens Mathe, dann Bildungsbereich Natur bis mittags. Nach der Mittagspause Entspannung, vielleicht noch eine Runde Malen oder Singkreis und dann noch Turnen, bis es wieder nach Hause geht.

Was auf den ersten Blick wie der Alltag von mindestens einem Grundschüler wirkt, ist tatsächlich ein ganz normaler Tag für ein Klein- oder Vorschulkind in der Kita. Zeit für freies Spielen? Bleibt da eigentlich gar nicht.

Viele der Probleme, die in deutschen Kitas vorherrschen, sind zwar immer noch nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel